Fachstelle für aufsuchende Sozialarbeit

Kurzportrait

Die Fachkräfte der Fachstelle für aufsuchende Sozialarbeit sind im öffentlichen Raum präsent und sprechen gezielt Einzelpersonen und Gruppen an, die sich an öffentlichen Plätzen aufhalten. Dies kann frei gewählter Lebens- und Kulturraum sein, aber auch Terrain für Menschen, die in der heutigen Gesellschaft keinen anderen Platz haben. Die Zielgruppen der Fachstelle ändern sich aufgrund gesellschaftlicher Entwicklungen kontinuierlich und die Einsätze erfolgen nach Bedarf.

Angebot

Die Fachstelle für aufsuchende Sozialarbeit bietet Einzelfallhilfen an und ist sowohl in der Projekt- als auch in der Öffentlichkeitsarbeit fachlich aktiv. Zu den Schwerpunkten der Fachstelle zählen Information, Beratung, Hilfe zur Selbsthilfe und die Triage an spezialisierte Fachstellen. Durch den kontinuierlichen Kontakt mit Betroffenen im öffentlichen Raum wird ein Vertrauensverhältnis hergestellt. Mit dem weiterführenden Angebot der Einzelfallhilfen kann individuell auf die Bedürfnisse der Klientel eingegangen werden. Ziel dieser Unterstützung ist es, die Eigenverantwortlichkeit der Betroffenen zu aktivieren und deren Ausgrenzung bzw. Marginalisierung zu verhindern. Zusätzlich gewährt die Fachstelle während ihren Öffnungszeiten Zugang zu Computer, Internet, Kopierer und Telefon, und stellt Zeitungen und diverses Informationsmaterial zur Verfügung. Ausserhalb dieser Bürozeiten kann persönlich oder telefonisch ein Beratungstermin vereinbart werden.

Durch ihre Arbeit im öffentlichen Raum nimmt die Fachstelle soziale Entwicklungen und Tendenzen wahr und thematisiert diese in der Öffentlichkeit. Zudem setzen sich die Sozialarbeitenden für den Abbau von Spannungsfeldern zwischen Einzelpersonen und Gruppen im öffentlichen Raum ein.

Grundhaltung zur Nutzung des oeffentlichen Raums

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