Hinschauen ist gefragt - «Wegschauen ist keine Kunst»

Neue Kampagne der Stiftung Suchthilfe

Sucht hat viele Gesichter. Oft ist der Grat zwischen genussvollem Konsum und verhängnisvol-ler Abhängigkeit schmal. In der neusten Kampagne macht die Stiftung Suchthilfe auf die ver-schiedenen Suchtverhalten aufmerksam und thematisiert passende Umgangsformen, bei denen Toleranz, Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft gefragt sind. Die farbige Kampagne im Pop-Art-Stil wird vom 11. bis 15 April 2018 an der OFFA zum ersten Mal zu sehen sein. Sie trägt den Titel «Wegschauen ist keine Kunst».
Nach der OFFA wird die Kampagne an mehreren Orten, für die Öffentlichkeit, ersichtlich sein. Unter anderem werden an ausgewählten Plätzen Plakate im Weltformat aufgehängt. Sie zeigen die Porträts und die entsprechenden Slogans, die Alternativen zum Suchtverhalten aufzeigen.

Alkohol, Essstörungen, Kokain, Heroin, Medikamente, Gamen, Cannabis, Nikotin: Die unter-schiedlichsten Substanzen und Verhaltensweisen können in eine problematische Abhängigkeit führen. Die aufgezählten Suchtmittel zeigen aber auch die Bandbreite an Unterstützungsangebo-ten auf, welche unsere Institution anbietet. Die Stiftung Suchthilfe ist seit über 25 Jahren Feder-führend in der Suchtarbeit und ist mit acht Fachstellen in der Stadt St.Gallen vertreten.

Die neue Kampagne trägt den Titel «Wegschauen ist keine Kunst» und regt Betroffene, Ange-hörige und Menschen im Umfeld zum Hinschauen und Handeln an. «Berauschen ist keine Kunst. Nüchtern bleiben schon», heisst beispielsweise der Slogan zum Thema Alkohol. Zur aktuellen Kokain-Problematik lautet der Spruch «Aufdrehen ist keine Kunst. Cool bleiben schon.»