Gassenküche

Kurzportrait
Die Gassenküche steht grundsätzlich allen interessierten volljährigen Personen offen und richtet sich fachlich in erster Linie an Menschen mit Alkohol-, Drogen- oder Verhaltensproblemen.

Angebot
Die Besucherinnen und Besucher treffen in der Gassenküche auf Menschen in ähnlichen oder gleichen Lebenslagen, finden Raum für soziale Kontakte und damit eine Art Alltagsleben. Die Fachkräfte der Gassenküche stehen ihrer Klientel bei der Bewältigung schwieriger Lebenssituationen oder Alltagsproblemen mit Rat und Tat zur Seite und organisieren bei Bedarf die Weitervermittlung an stiftungsinterne oder externe Fachstellen. Nebst der Verpflegung bietet die Gassenküche verschiedene Arbeitsmöglichkeiten für Besucherinnen und Besucher an, wie z.B. bei der Umsetzung von Catering-Aufträgen oder der Mitarbeit im Kochteam. Die Sozialarbeitenden der Gassenküche stehen im Dialog mit der Nachbarschaft und organisieren zudem Informationsveranstaltungen für Gruppen, Vereine, Fachstellen, Ausbildungsstätten und andere Interessierte, um die Gesellschaft für die Lebenslagen ihrer Gäste zu sensibilisieren. Durch die Vermittlung von Unterstützungs- und Hilfsangeboten leistet die Gassenküche einen Beitrag zur Schadensminderung und die Verpflegung trägt zur besseren Gesundheit der Besucherinnen und Besucher bei.

Die Gassenküche finanziert sich durch Spendengelder, Naturalspenden von Privatpersonen, Firmen, kirchlichen Institutionen und Organisationen sowie durch die Essenseinnahmen.